Schottland im 16. Jahrhundert

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Maria Stuart (gemalt von François Clouet)
Maria Stuart war als Mary I. Königin von Schottland (1542–1567) sowie durch ihre Heirat mit Franz II. kurze Zeit Königin von Frankreich (1559–1560) und bleibt mit ihrem bewegten Leben nicht zuletzt als Protagonistin im Drama von Friedrich Schiller (1800) in Erinnerung. Sie wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender am 8. Dezember 1542 in Linlithgow, Linlithgowshire in Schottland geboren und starb am 18. Februar 1587 mit 44 Jahren in Northamptonshire (Fotheringhay Castle) in England.

Gemälde oben von William Craig Shirreff: "Maria Stuarts Flucht aus Loch Leven Castle"

Geschichte des 17. Jahrhunderts

Geschichte des 15. Jahrhunderts


KÖNIGREICH SCHOTTLAND (843 BIS 1707)

Bereits kurz nach ihrer Geburt wurde Maria Stuart von ihrem Regenten Arran dem jungen englischen Prinzen Edward versprochen. Das Versprechen wurde vom schottischen Parlament für ungültig erklärt, was zu einem neuen Krieg mit England und am 10. September 1547 zur katastrophalen Niederlage der schottischen Armee in der Schlacht bei Pinkie östlich von Edinburgh führte, in der 6.000 bis 15.000 Schotten fielen.



MACHTHABER IM KÖNIGREICH SCHOTTLAND

Jakob IV.
(1473-1513)
König von Schottland (1488-1513)



Jakob V.
(1512-1542)
König von Schottland (1513-1542)



Maria Stuart
(1542-1587)
Königin von Schottland (1542-1567)
Königin von Frankreich



Jakob I.
(1566-1625)
König von Schottland (1567-1625)
König von England und Irland