Deutschland im 8. Jahrhundert

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Karl der Grosse (* um 747, † 814) war als König des Frankenreichs (768–814), das unter ihm seine grösste Ausdehnung hatte, und Römischer Kaiser (800–814) einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters, der die Grundsteine der heutigen Staaten Frankreich und Deutschland legte und häufig als „Vater Europas“ betitelt wird.

Foto oben: Aachener Dom (Entstehungszeit: 796).

Deutschland im 9. Jahrhundert

Deutschland im 7. Jahrhundert


FRÄNKISCHES REICH (5. JH. BIS 843)

Unter Karl dem Grossen, der im Dezember des Jahres 800 zum Kaiser gekrönt wurde und somit das westliche Kaisertum erneuerte, erreichte das Frankenreich seine grösste Ausdehnung. Karl gliederte die Sachsen nach brutal geführten Feldzügen seinem Reiche ein und dehnte die Grenzen bis in die slawischen Gebiete und bis nach Nordspanien aus.



DEUTSCHLAND




MACHTHABER IM FRÄNKISCHEN REICH

Childebert III.
(* um 678, † 711)
König der Franken und Burgunder (694-711)


Dagobert III.
(699-715/716)
König der Franken und Burgunder (711-715/716)


Chilperich II.
(* um 670, † 721)
König der Franken und Burgunder (715-721)


Theuderich IV.
(* nach 711, † 737)
König der Franken und Burgunder (721-737)


Childerich III.
(* um 720, † um 755)
König der Franken (743-751)


Pippin der Jüngere
(714-768)
Hausmeier von Austrien, Alemannien und Thüringen (747-751)
König der Franken (751-768)

Hausmeier von Neustrien, Burgund und der Provence


Karlmann I.
(751-771)
König der Franken (768-771)


Karl I. der Grosse
(* um 747, † 814)
Römischer Kaiser (800-814)
König der Franken (768-814)

Herzog von Bayern
König der Langobarden