Serbien im 18. Jahrhundert

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Karl Alexander (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Karl Alexander (auch Carl Alexander; * 24. Januar 1684 in Stuttgart; † 12. März 1737 in Ludwigsburg) war von 1733 bis 1737 der elfte Herzog von Württemberg, kaiserlicher sowie Reichsgeneralfeldmarschall. Ab 1719 war er kaiserlicher Generalgubernator von Belgrad und dem besetzten serbischen Gebiet.

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


SERBIEN UNTER DER HERRSCHAFT DES OSMANISCHEN REICHES (1459 BIS 1815/1817)

SERBIEN UNTER DER HERRSCHAFT ÖSTERREICHS (1718 BIS 1739)

Von 1718 bis 1739 war das serbische Gebiet nördlich der Save und westlich der Donau im Besitz des Hauses Österreich. Es wurde 1718 von den Habsburgern erobert. Jedoch fiel es 1739 wieder unter osmanische Verwaltung. Die einzigen beiden Herrscher waren General Odijer, der temporäre Administrator von 1718 bis 1720, und Karl Alexander. Er war der Gubernator von Belgrad und sogleich auch der restlichen Provinz. In diese Zeit fallen erste Versuche, ein serbisches Nationalbewusstsein herauszubilden.