China im 2. Jahrhundert

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Gemälde von einem unbekannten Künstler:
Zhāng Dàolíng (* um 34, † um 156) gilt als Begründer des Himmelsmeister-Daoismus.

Foto oben: Das Longhu-Gebirge ("Gebirge des Drachen und des Tigers") ist ein Berg in der chinesischen Provinz Jiangxi. Er ist ein berühmter daoistischer Berg mit vielen Tempeln. Hier entstand die daoistische Schule Wutoumi dao (Fünf Scheffel Reis). Die Residenz des Himmelsmeisters war der Sitz der Himmelsmeister (tianshi), unter anderem des Himmelsmeisters Zhang Daoling.

Geschichte des 3. Jahrhunderts

Geschichte des 1. Jahrhunderts


HAN-DYNASTIE (206 V. CHR. BIS 220 N. CHR.)

Der Untergang der späten Han-Dynastie kam zur Regierungszeit von Kaiser Ling (168–189) zunächst mit Unruhen und Banditentum. Dann brach 184 unter den Zhang-Brüdern der religiös-soziale Bauernaufstand der Gelben Turbane aus, der bald das ganze Reich erfasst hatte. Um der Lage Herr zu werden, versah der Kaiser die Provinzgouverneure und Generäle mit weitreichenden Befugnissen und liquidierte damit den Einfluss der Zentralregierung. Dazu gesellte sich die sozial-religiöse Bewegung Fünf-Reisscheffel des Zhang Daoling und seines Enkels Zhang Lu, die ab 190 ein unabhängiges Territorium um Hanzhong kontrollierte.



MACHTHABER DER HAN-DYNASTIE

Han Hedi
(79-106)
Kaiser von China (88-106)



Han Shangdi
(105-106)
Kaiser von China (106)



Han Andi
(94-125)
Kaiser von China (106-125)



Liu Yi
Kaiser von China (125)



Han Shundi
(115-144)
Kaiser von China (125-144)



Han Chongdi
(143-145)
Kaiser von China (144-145)



Han Zhidi
(138-146)
Kaiser von China (145-146)



Han Huandi
(132-168)
Kaiser von China (146-168)



Han Lingdi
(156-189)
Kaiser von China (168-189)



Liu Bian
(173/176-190)
Kaiser von China (189)



Han Xiandi
(181-234)
Kaiser von China (189-220)