Sachsen im 10. Jahrhundert

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Zeichnung eines unbekannten Künstlers:
Begegnung von Otto I. und Papst Johannes XII.
Otto I. der Grosse (912-973) aus dem Geschlecht der Liudolfinger war ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches (regnum francorum orientalium), ab 951 König von Italien und ab 962 römisch-deutscher Kaiser.

Foto oben: Albrechtsburg in Meissen (Entstehungszeit: 929-931).

Sachsen im 11. Jahrhundert

Sachsen im 9. Jahrhundert


HERZOGTUM SACHSEN (772 BIS 1806)

Die Daleminzier wurden 929/930 in einem grossangelegten Heereszug von König Heinrich I. besiegt, ihre Hauptburg Gana zerstört und dieses Gebiet in das Reich eingegliedert. Während der Ungarneinfälle liess Heinrich im selben Jahr zur dauerhaften Beherrschung und Sicherung des neuerworbenen Landes auf einem Felsplateau an der Mündung der Triebisch in die Elbe die Burg Meissen gründen, die Namensgeberin der Mark Meissen und die „Wiege des heutigen Sachsens“ wurde.



MACHTHABER IM HERZOGTUM SACHSEN

Otto I. der Erlauchte
(* vor 866, † 912)
Herzog von Sachsen (880-912)


Heinrich I. der Vogler
(* um 876, † 936)
Herzog von Sachsen (912-936)
König des Ostfrankenreiches


Otto II. der Grosse
(912-973)
Herzog von Sachsen (936-960)
Römisch-deutscher Kaiser
König des Ostfrankenreiches
König von Italien


Hermann I. Billung
(* um 900, † 973)
Herzog von Sachsen (960-973)


Bernhard I.
(* um 950, † 1011)
Herzog von Sachsen (973-1011)