Sachsen im 17. Jahrhundert

image-9384197-17_Sachsen_Johann_Georg_I.jpg
Johann Georg I. (gemalt von Frans Luycx)
Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen (* 5. März 1585 in Dresden; † 8. Oktober 1656 ebenda) war ein Fürst aus dem Hause Wettin (albertinische Linie). Seit dem 23. Juni 1611 war er Kurfürst von Sachsen und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches. Er war der zweite Sohn des Kurfürsten Christian I. und folgte seinem kinderlosen Bruder Christian II. in der Regierung nach.

Gemälde oben von Louis Braun: Gustav Adolf im Gebet vor der Schlacht bei Lützen

Geschichte des 18. Jahrhunderts

Geschichte des 16. Jahrhunderts


KURFÜRSTENTUM SACHSEN (1356 BIS 1806)

Nach dem Dreissigjährigen Krieg 1648 hatte das albertinische Sachsen den Höhepunkt seiner territorialen Ausdehnung erreicht. Gleichwohl erlitt es durch den Übergang des Territoriums des Erzbistums Magdeburg in den Besitz des Kurfürsten von Brandenburg einen bedeutenden strategischen Nachteil gegenüber dem expandierenden Brandenburg-Preussen.



MACHTHABER IM KURFÜRSTENTUM SACHSEN

Christian II.
(1583-1611)
Kurfürst von Sachsen (1591-1611)



Johann Georg I.
(1585-1656)
Kurfürst von Sachsen (1611-1656)



Johann Georg II.
(1613-1680)
Kurfürst von Sachsen (1656-1680)



Johann Georg III.
(1647-1691)
Kurfürst von Sachsen (1680-1691)



Johann Georg IV.
(1668-1694)
Kurfürst von Sachsen (1691-1694)



August II.
(1670-1733)
Kurfürst von Sachsen (1694-1733)
König von Polen
Grossherzog von Litauen