Brandenburg im 17. Jahrhundert

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Gemälde des niederländischen Malers Govaert Flinck (1615-1660):
Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688) aus dem Haus Hohenzollern war ab 1640 Markgraf von Brandenburg, Erzkämmerer und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches, Herzog in Preussen, Pommern und Kleve sowie Fürst in Minden und Halberstadt. Seine pragmatisch-entschlossene und reformfreudige Regierungspolitik ebnete den Weg für den späteren Aufstieg Brandenburg-Preussens zur Grossmacht und der Hohenzollern zu einem der führenden deutschen Herrscherhäuser. Nach der Schlacht von Fehrbellin am 18. Juni/28. Juni 1675 erhielt er den Beinamen Grosser Kurfürst.

Gemälde oben des deutschen Malers Hugo Vogel (1855-1934): Empfang der Refugies (Hugenotten) durch den Grossen Kurfürsten im Potsdamer Schloss, 1685.

Brandenburg im 18. Jahrhundert

Brandenburg im 16. Jahrhundert


KURFÜRSTENTUM BRANDENBURG (1356 BIS 1815)

HERZOGTUM PREUSSEN (1525 BIS 1701)

Im Dreissigjährigen Krieg verlor Brandenburg einen grossen Teil seiner Bevölkerung. 1638 verlegte Georg Wilhelm die Residenz ins preussische Königsberg.



MACHTHABER IM KURFÜRSTENTUM BRANDENBURG UND HERZOGTUM PREUSSEN

Joachim Friedrich
(1546-1608)
Kurfürst von Brandenburg (1598-1608)
Herzog von Preussen (1603-1608)

Herzog von Jägerndorf (1603-1606)



Johann Sigismund
(1572-1619)
Kurfürst von Brandenburg (1608-1619)
Herzog von Preussen (1608-1619)


Georg Wilhelm
(1595-1640)
Kurfürst von Brandenburg (1619-1640)
Herzog von Preussen (1619-1640)


Friedrich Wilhelm
(1620-1688)
Kurfürst von Brandenburg (1640-1688)
Herzog von Preussen (1640-1688)


Friedrich I.
(1657-1713)
Kurfürst von Brandenburg (1688-1713)
Herzog von Preussen (1688-1701)
König von Preussen (1701-1713)