Nordrhein-Westfalen im 18. Jahrhundert

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Gemälde des schwedischen Malers George Desmarées (1697-1776):
Clemens August I. von Bayern (1700-1761) war von 1723 bis 1761 Erzbischof von Köln und damit gleichzeitig Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches, Landesherr des zugehörigen Erzstifts sowie der Nebenländer Recklinghausen und Westfalen. Ausserdem war er Legatus natus des Heiligen Apostolischen Stuhls zu Rom, Hochmeister des Deutschen Ordens, Fürstbischof von Regensburg, Münster, Osnabrück, Paderborn und Hildesheim sowie Inhaber anderer kirchlicher Würden.

Foto oben: Schloss Bensberg (Entstehungszeit: 18. Jh.)

Nordrhein-Westfalen im 19. Jahrhundert

Nordrhein-Westfalen im 17. Jahrhundert


HERZOGTUM WESTFALEN (1180 BIS 1803)

Clemens August I. von Bayern war von 1723 bis 1761 für fast vier Jahrzehnte Landesherr im Herzogtum. Er versuchte insbesondere durch die Unterordnung der Regierung unter die Hofkanzlei das Land stärker als bisher in den Kurstaat zu integrieren.



MACHTHABER IM HERZOGTUM WESTFALEN

Georg Ernst von Böckenförde gen. Schüngel zu Echthausen
Landdrost von Westfalen (1685-1719)


Kaspar Ferdinand von Droste zu Erwitte
Landdrost von Westfalen (1719-1728)


Ernst Dietrich Anton von Droste zu Füchten
(1681-1731)
Landdrost von Westfalen (1728-1731)


Engelbert Dietrich Ludwig von Droste zu Erwitte
(1725-1769)
Landdrost von Westfalen (1731-1758)


Theodor Hermann von Spiegel
(1712-1779)
Landdrost von Westfalen (1758-1779)


Franz Wilhelm von Spiegel
(1752-1815)
Landdrost von Westfalen (1779-1786)


Clemens August von Weichs
(1736-1815)
Landdrost von Westfalen (1786-1803)