Malta im 16. Jahrhundert

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Philippe de Villiers de l’Isle-Adam (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Philippe de Villiers de l’Isle-Adam (* 1464 in Beauvais; † 21. August 1534 in Rabat auf Malta) war ein französischer Adliger aus der in L’Isle-Adam residierenden Linie des Geschlechts De Villiers und von 1521 bis zu seinem Tod der 44. Grossmeister des Malteserordens.

Gemälde oben von Matteo Pérez: "Belagerung von Malta (1565)"

Geschichte des 17. Jahrhunderts

Geschichte des 15. Jahrhunderts


MALTA UNTER DER HERRSCHAFT DES MALTESERORDENS (1530 BIS 1798)

Nach der Zusammenlegung der Krone Aragóns mit dem Königreich Kastilien im Jahre 1516 gehörte Malta noch für einige Jahre zum neuen Königreich Spanien unter dem europäischen Hegemonialkaiser Karl V. Dieser bot das Eiland, zusammen mit Tripolis, 1525 dem aus Rhodos vertriebenen Johanniterorden als Lehen an. Es bedurfte allerdings noch einer päpstlichen Bulle, ehe sich die Ritter am 26. Oktober 1530 auf Malta niederliessen. Der Orden bestimmte die Geschichte der Insel für die folgenden 268 Jahre.



MACHTHABER DES MALTESERORDENS

Piero de Ponte
(1462-1535)
Grossmeister des Malteserordens (1534-1535)



Didier de Saint-Jaille
(† 1536)
Grossmeister des Malteserordens (1535-1536)



Juan de Homedes
(1477-1553)
Grossmeister des Malteserordens (1536-1553)



Claude de la Sengle
(1494-1557)
Grossmeister des Malteserordens (1553-1557)



Jean de la Valette
(1494-1568)
Grossmeister des Malteserordens (1557-1568)



Pierre de Monte
(1499-1572)
Grossmeister des Malteserordens (1568-1572)



Jean de la Cassière
(1503-1581)
Grossmeister des Malteserordens (1572-1581)



Hugues Loubenx de Verdale
(1531-1595)
Grossmeister des Malteserordens (1581-1595)



Martin Garzes
(1526-1601)
Grossmeister des Malteserordens (1595-1601)