Baden im 17. Jahrhundert

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Ludwig Wilhelm (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, genannt der Türkenlouis (* 8. April 1655 in Paris; † 4. Januar 1707 in Rastatt), war Markgraf der Markgrafschaft Baden-Baden, Bauherr des Rastatter Schlosses, Generalleutnant aller kaiserlichen Truppen und ein siegreicher Feldherr in den Türkenkriegen. Die Türken nannten ihn wegen seiner roten Uniformjacke, die weit über die Schlachtfelder zu sehen war, den Roten König. Er war Erster Kreisgeneralfeldmarschall der Truppen des Schwäbischen Reichskreises und Reichsgeneralfeldmarschall des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Foto oben: Schloss Rastatt

Geschichte des 18. Jahrhunderts

Geschichte des 16. Jahrhunderts


MARKGRAFSCHAFT BADEN-DURLACH (1535 BIS 1771)

MARKGRAFSCHAFT BADEN-BADEN (1535-1771)

Ab 1594 übte Baden-Durlach im Rahmen der oberbadischen Okkupation die Zwangsverwaltung in Baden-Baden aus. Sie endete 1622, nachdem Markgraf Georg Friedrich in der Schlacht bei Wimpfen unterlegen war. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurden Pforzheim und Durlach niedergebrannt.



MACHTHABER IN DER MARKGRAFSCHAFT BADEN-DURLACH

Ernst Friedrich
(1560-1604)
Markgraf von Baden-Durlach (1584-1604)



Georg Friedrich
(1573-1638)
Markgraf von Baden-Durlach (1604-1622)



Friedrich V.
(1594-1659)
Markgraf von Baden-Durlach (1622-1659)



Friedrich VI.
(1617-1677)
Markgraf von Baden-Durlach (1659-1777)



Friedrich VII. Magnus
(1647-1709)
Markgraf von Baden-Durlach (1677-1709)




MACHTHABER IN DER MARKGRAFSCHAFT BADEN-BADEN

Wilhelm
(1593-1677)
Markgraf von Baden-Baden (1600/1622-1677)


Ludwig Wilhelm
(1655-1707)
Markgraf von Baden-Baden (1677-1707)