Benin im 18. Jahrhundert

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Unterirdisches Dorf Agongointo-Zoungoudo.

Gemälde oben des deutschen Malers Rudolf Hellgrewe (1860-1935).

Benin im 19. Jahrhundert

Benin im 17. Jahrhundert


KÖNIGREICH DAHOMEY (FRÜHES 17. JH. BIS 1894)

Ökonomisch profitierten die Könige von Dahomey am meisten vom Sklavenhandel an den Küsten. Als die Könige eine Strategie der Expansion verfolgten, benutzten sie bereits Gewehre und andere Feuerwaffen, die sie durch den Sklavenhandel für Amerika mit den Europäern erworben hatten. Unter König Agadja (er regiert von 1708 bis 1732) eroberten sie Allada, aus dem die herrschenden Familien abstammten und erhielten somit direkten Zugriff zur Küste und zu den Anlegeplätzen europäischer Sklavenhändler. Das Nachbarreich der Oyo, Dahomeys Hauptkonkurrent im Sklavenhandel, konnte allerdings nicht erobert werden. Vielmehr gelang es Oyo um 1730, Dahomey tributpflichtig zu machen. Trotz der Tributpflicht behielt Dahomey seine Unabhängigkeit und expandierte weiterhin durch den Handel mit Sklaven und später auch mit Palmöl aus Plantagen. Weiterhin behielt der König das Monopol auf alles Land und jeglichen Handel. Vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verfügte Dahomey über Frauen-Regimenter in der Armee.



MACHTHABER IM KÖNIGREICH DAHOMEY

Houessou Akaba
(* vor 1685, † 1708)
König von Dahomey (1685-1708)

Dossou Agadja
König von Dahomey (1708-1732)

Tegbesu
König von Dahomey (1732-1774)

Kpengla
König von Dahomey (1774-1789)

Agonglo
König von Dahomey (1789-1797)

Adandozan
König von Dahomey (1797-1818)