Vereinigte Staaten im 16. Jahrhundert

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Gemälde von Alejo Fernández: "Die Jungfrau der Seefahrer"

Gemälde oben von Frederic Remington: "Coronados Weg nach Norden"

Geschichte des 17. Jahrhunderts

Geschichte des 15. Jahrhunderts


Für rund ein Jahrhundert nach der „Entdeckung“ Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492 konzentrierte sich das Interesse der europäischen Mächte (Spanien, Portugal, England und Frankreich) auf Süd- und Mittelamerika. Erst 1524 erforschte Giovanni da Verrazzano als erster Europäer auf der Suche nach der Nordwestpassage den Verlauf der heutigen Ostküste der Vereinigten Staaten. Die ersten Expeditionen ins Landesinnere und an die Pazifikküste gingen von den Spaniern aus: 1539 bis 1542 erforschte Hernando de Soto den Südosten, Francisco Vásquez de Coronado den Südwesten der heutigen Vereinigten Staaten, zugleich erreichte der Seefahrer Juan Rodríguez Cabrillo 1542 die Küste Kaliforniens. Diese ersten Entdeckungsreisen kündeten jedoch nicht von Gold oder sonstigen Reichtümern, sondern von abweisenden, fast menschenleeren Landschaften, so dass Nordamerika noch für Jahrzehnte von europäischen Kolonialisierungsbestrebungen weitgehend unberührt blieb.