Thüringen im 15. Jahrhundert

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Gemälde des flämischen Malers Anton Boys (* zwischen 1530 und 1550, † nach 1593):
Wilhelm III. der Tapfere (1425-1482) war ein Fürst aus dem Haus Wettin und führte den Titel „Herzog von Sachsen“. Er war der jüngste Sohn von Friedrich I., des Kurfürsten von Sachsen, und Katharina von Braunschweig-Lüneburg.

Fresko oben des österreichischen Malers Moritz von Schwind (1804-1871): Landgraf Balthasar im Kampf gegen die Raubritter.

Thüringen im 16. Jahrhundert

Thüringen im 14. Jahrhundert


LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN (1111 BIS 1572)

Im Jahr 1446 kam es zum Sächsischen Bruderkrieg, nachdem der Plan der Altenburger Teilung von den zerstrittenen Brüdern Friedrich II. und Wilhelm III. abgelehnt wurde. Erst mit dem Naumburger Frieden von 1451 wurde der Streit beigelegt. Das Nachspiel des sächsischen Bruderkrieges war der Altenburger Prinzenraub im Juli 1455, als der Ritter Kunz von Kaufungen die Prinzen Ernst und Albrecht aus der Burg in Altenburg entführte. 1485 kam es zur Leipziger Teilung, bei der die wettinischen Lande zwischen den Albertinern und den Ernestinern aufgeteilt wurden. Der Hauptteil von Thüringen fiel dabei an die Ernestiner. Ihr Gebiet wurde später in eine Vielzahl von Zwergstaaten aufgesplittert.



MACHTHABER IN DER LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN

Balthasar
(1336-1406)
Landgraf von Thüringen (1349-1406)


Friedrich IV.
(1384-1440)
Landgraf von Thüringen (1406-1440)


Friedrich II.
(1412-1464)
Landgraf von Thüringen (1440-1445)
Kurfürst von Sachsen


Wilhelm III.
(1425-1482)
Landgraf von Thüringen (1445-1482)
Herzog von Luxemburg


Ernst
(1441-1486)
Landgraf von Thüringen (1482-1486)


Friedrich III.
(1463-1525)
Landgraf von Thüringen (1486-1525)
Kurfürst von Sachsen