Thüringen im 14. Jahrhundert

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Gemälde eines unbekannten Künstlers:
Friedrich III. und Katharina von Henneberg.
Friedrich III. der Strenge, auch Friedrich der Freundholdige, (1332-1381) war Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meissen. Als Sohn Friedrichs des Ernsthaften übernahm er 1349 die Länder Meissen und Thüringen seines Vaters, die er gemeinsam mit seinen Brüdern Balthasar und Wilhelm I. regierte.

Gemälde oben des deutschen Künstlers Wilhelm Walther 1826-1913): Friedrich der Gebissene (1307–1324), Friedrich der Ernsthafte (1310–1349) und Friedrich der Strenge (1349–1381); Fürstenzug, Dresden.

Thüringen im 15. Jahrhundert

Thüringen im 13. Jahrhundert


LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN (1111 BIS 1572)

Die thüringischen Besitzungen der Wettiner wurden schrittweise in den wettinischen Gesamtstaat integriert, zu dem auch die Markgrafschaft Meissen und seit 1423 das Kurfürstentum Sachsen(-Wittenberg) gehörten. Einige wettinische Fürsten überliessen die Regierung Thüringens jedoch anderen Verwandten. Im Thüringer Grafenkrieg konnten sie ihre Dominanz gegenüber den anderen Adelsherrschaften in Thüringen sichern. Mit dem Tod Friedrichs IV. endete jedoch 1440 die Existenz Thüringens als selbstständiger Staat.



MACHTHABER IN DER LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN

Friedrich I.
(1257-1323)
Landgraf von Thüringen (1292-1323)
Markgraf von Meissen


Friedrich II.
(1310-1349)
Landgraf von Thüringen (1323-1349)
Markgraf von Meissen


Friedrich III. der Strenge
(1332-1381)
Landgraf von Thüringen (1349-1381)
Markgraf von Meissen


Wilhelm I.
(1343-1407)
Landgraf von Thüringen (1349-1382)
Markgraf von Meissen


Balthasar
(1336-1406)
Landgraf von Thüringen (1349-1406)