Thüringen im 14. Jahrhundert

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Friedrich III. der Strenge und Katharina von Henneberg (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Friedrich III. der Strenge, auch Friedrich der Freundholdige, (* 14. Dezember 1332 in Dresden; † 21. Mai 1381 in Altenburg) war Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meissen. Als Sohn Friedrichs des Ernsthaften übernahm er 1349 die Länder Meissen und Thüringen seines Vaters, die er gemeinsam mit seinen Brüdern Balthasar und Wilhelm I. regierte.

Gemälde oben von Wilhelm Walther: Friedrich der Gebissene (1307–1324), Friedrich der Ernsthafte (1310–1349) und Friedrich der Strenge (1349–1381); Fürstenzug, Dresden

Geschichte des 15. Jahrhunderts

Geschichte des 13. Jahrhunderts


LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN (1111 BIS 1572)

Die thüringischen Besitzungen der Wettiner wurden schrittweise in den wettinischen Gesamtstaat integriert, zu dem auch die Markgrafschaft Meissen und seit 1423 das Kurfürstentum Sachsen(-Wittenberg) gehörten. Einige wettinische Fürsten überliessen die Regierung Thüringens jedoch anderen Verwandten. Im Thüringer Grafenkrieg konnten sie ihre Dominanz gegenüber den anderen Adelsherrschaften in Thüringen sichern. Mit dem Tod Friedrichs IV. endete jedoch 1440 die Existenz Thüringens als selbstständiger Staat.



MACHTHABER IN DER LANDGRAFSCHAFT THÜRINGEN

Friedrich I.
(1257-1323)
Landgraf von Thüringen (1292-1323)
Markgraf von Meissen



Friedrich II.
(1310-1349)
Landgraf von Thüringen (1323-1349)
Markgraf von Meissen



Friedrich III. der Strenge
(1332-1381)
Landgraf von Thüringen (1349-1381)
Markgraf von Meissen



Wilhelm I.
(1343-1407)
Landgraf von Thüringen (1349-1382)
Markgraf von Meissen



Balthasar
(1336-1406)
Landgraf von Thüringen (1349-1406)