Türkei im 15. Jahrhundert

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Einzug des siegreichen Sultans in das eroberte Konstantinopel 1453 (gemalt von Jean-Joseph Benjamin-Constant)
Mehmed II. war der siebte Sultan des Osmanischen Reiches (1444–1446, 1451–1481), der mit der Eroberung des christlichen Konstantinopels am 29. Mai 1453 das Ende des Byzantinischen Reiches besiegelte und die Stadt zur islamischen Hauptstadt des Osmanischen Reiches machte. Er wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender am 30. März 1432 in Edirne im Osmanischen Reich (heute Türkei) geboren und starb am 3. Mai 1481 mit 49 Jahren in Gebze in der Türkei.

Gemälde oben von Fausto Zonaro: "Mehmed II. besichtigt den Transport der Schiffe über Land in das Goldene Horn"

Geschichte des 16. Jahrhunderts

Geschichte des 14. Jahrhunderts


BYZANTINISCHES REICH (395 BIS 1453)

OSMANISCHES REICH (1299 BIS 1922)

Der Fall von Byzanz war einer der Wendepunkte von weltgeschichtlicher Bedeutung. Das Byzantinische Reich, das sich als eines der langlebigsten der Weltgeschichte erwiesen hatte, war damit politisch untergegangen; mit ihm ging eine über 2000-jährige Ära zu Ende.



MACHTHABER IM BYZANTINISCHEN REICH

Manuel II.
(1350-1425)
Byzantinischer Kaiser (1391-1425)



Johannes VIII.
(1392-1448)
Byzantinischer Kaiser (1425-1448)



Konstantin XI.
(1405-1453)
Byzantinischer Kaiser 1448-1453)




MACHTHABER IM OSMANISCHEN REICH

Bayezid I.
(1360-1403)
Sultan des Osmanischen Reiches (1389-1402)



Mehmed I.
(1389-1421)
Sultan des Osmanischen Reiches (1413-1421)



Murad II.
(1404-1451)
Sultan des Osmanischen Reiches (1421-1444)



Mehmed II.
(1432-1481)
Sultan des Osmanischen Reiches (1444-1446)



Murad II.
(1404-1451)
Sultan des Osmanischen Reiches (1446-1451)



Mehmed II.
(1432-1481)
Sultan des Osmanischen Reiches (1451-1481)



Bayezid II.
(* um 1447, + 1512)
Sultan des Osmanischen Reiches (1481-1512)