Russland im 15. Jahrhundert

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Forensische Gesichtsrekonstruktion von Sofia Palaiologa
Sofia Palaiologa (* um 1448 wahrscheinlich in Mystras; † 1503) war die Nichte des letzten Kaisers von Byzanz Konstantin XI. Palaiologos und die zweite Frau des regierenden russischen Grossfürsten Iwan III. Sie gilt als Bindeglied für die Legitimation des Grossfürstentums Moskau als Keimzelle des russischen Reiches, das als Fortsetzung des Byzantinischen Reiches („Drittes Rom“) und der damit verbundenen religiösen und politischen Autorität angesehen werden sollte. Durch ihre Verehelichung nach Moskau übernahm das Zarentum fortan den Gedanken der religiösen Autokratie und das Hofzeremoniell.

Gemälde oben von Apollinari Michailowitsch Wasnezow: Nowgoroder Marktplatz, im Hintergrund der Nowgoroder Kreml

Geschichte des 16. Jahrhunderts

Geschichte des 14. Jahrhunderts


GROSSFÜRSTENTUM MOSKAU (1340 BIS 1547)

Wassili II. herrschte bis 1439 unangefochten und hatte es nun nach dem Zusammenbruch der Goldenen Horde mit den Angriffen der Nachfolgekhanate der Tataren (Khanat Kasan, Khanat der Krim und Khanat Astrachan) zu tun.



MACHTHABER IM GROSSFÜRSTENTUM MOSKAU

Wassili I.
(1371-1425)
Grossfürst von Russland (1389-1425)



Wassili II. Wassiljewitsch der Blinde
(1415-1462)
Grossfürst von Russland (1425-1462)



Iwan III. der Grosse
(1440-1505)
Grossfürst von Russland (1462-1505)