Ägypten im 17. Jahrhundert

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Murad IV. (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Murad IV. (* 27. Juli 1612; † 8. Februar 1640) war von 10. September 1623 bis 8. Februar 1640 Sultan des Osmanischen Reiches.

Gemälde oben von Eugène Fromentin

Geschichte des 18. Jahrhunderts

Geschichte des 16. Jahrhunderts


ÄGYPTEN UNTER DER HERRSCHAFT DES OSMANISCHEN REICHES (1517 BIS 1882)

Die Osmanen verloren nach und nach die Kontrolle über Ägypten, sodass die Mamluken-Elite wieder ihren Einfluss erlangte. Ab 1630 verdrängten sie die osmanischen Janitscharen und Statthalter wieder schrittweise von der Macht. Allerdings bekämpften sich die Fraktionen der Faqariyya (Tscherkessen unter Ridwan Bey), Qasimiyya (Ahmad Bey) und oberägyptische Beduinen erbittert untereinander. Zwar kam es unter den Fraktionen der Faqariyya (Vorherrschaft 1631–1656) und der Qasimiyya (Vorherrschaft 1660–1692) zu Auseinandersetzungen, doch konnte sich die Wirtschaft, besonders auf Grund des Kaffeehandels, weiter entwickeln.