Im Reiche des silbernen Löwen I (1897-1898)

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Im Reiche des silbernen Löwen I
(Erste Veröffentlichung: 1897-1998)

Reiseerzählung (Verlag Fehsenfeld: Grüner Band 26: "Im Reiche des silbernen Löwen I" und Karl-May-Verlag: Grüner Band 26: "Der Löwe der Blutrache")

Inhalt
Die Geschichte beginnt unmittelbar nach dem Tod Winnetous. Old Shatterhand – noch sehr mitgenommen – trifft auf seinem Weg zu den Apachen auf die Snuffles; ein Westmannszwillingspaar, das ihn nicht erkennt, ihm nicht glaubt und ihn sogar verspottet. Sie begegnen einem Mann, der ein prächtiges, persisch aufgezäumtes Pferd reitet. Der Mann gibt zu, dass er einem Überfall entkommen sei, bei dem der Besitzer des Pferdes von Comanchen unter Führung von To-kei-chun gefangen genommen worden sei. Old Shatterhand gelingt es schliesslich, Dschafar Mirza zu befreien, der in ihm Kara Ben Nemsi erkennt. Zum Dank für die Rettung schenkt er Old Shatterhand einen kostbaren Dolch. Es geht weiter im Orient: Kara Ben Nemsi überredet Halef, ihn nach Persien zu begleiten. Vorher unternehmen sie einen Ausflug in die Schammarberge, wo sie auf Scherarat-Beduinen treffen, die mit den Haddedihn eine Blutrache haben. Bei der Auseinandersetzung kommen der feindliche Zauberer und dessen Sohn ums Leben. Nun brechen Halef und Kara Ben Nemsi nach Persien auf. Sie treffen am Tigris auf drei Männer, die offenbar zu einem Schmugglerbund, den Sillan, gehören. Der Anführer der Gruppe nennt sich Pädär-i-Baharat ("Vater der Gewürze") und droht Kara Ben Nemsi Rache an, als dieser einen Anschlag auf sich vereiteln kann. In Bagdad wohnen Kara Ben Nemsi und Halef bei dem türkischen Polen Dozorca und seinem Diener Kepek. Kara Ben Nemsi erfährt, dass der Pole seine gesamte Familie verloren hat, und dass er einst einer Schmugglerbande auf der Spur war, die ihr Quartier am Turm zu Babel hatte.