Myanmar im 18. Jahrhundert

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Hsinbyushin (gemalt von einem unbekannten Künstler)
war zwischen 1763 und 1776 Herrscher des Königreichs Ava im heutigen Myanmar aus der Konbaung-Dynastie. Er unterwarf 1767 das siamesische Königreich Ayutthaya und zerstörte dessen Hauptstadt endgültig. Er wurde am 12. September 1736 geboren und starb am 10. Juni 1776 in Ava.

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


KONBAUNG-DYNASTIE (1752 BIS 1885)

Nach 1740 verlieren die Taungu-Könige endgültig die Kontrolle über Birma. Die Mon-Herrscher in Pegu machen sich wieder unabhängig. 1752 erobern und plündern sie Ava und entführen König Mahadammaya, den sie schliesslich hinrichten. Der Vormarsch Pegus nach Oberbirma verschafft allerdings der Konbaung-Dynastie des späteren Königs Alaungpaya Auftrieb. Er zerstört Pegu 1757 weitgehend und tötet den letzten Mon-König. Nachdem er die Kontrolle über ganz Birma (mit Ausnahme Arakans) gewonnen hat, wendet er sich gegen das infolge innerer Streitigkeiten ohnehin geschwächte Ayutthaya. Als Alaungpaya 1760 stirbt, bestimmt er, dass alle sieben seiner legitimen Söhne einen Anspruch auf den Thron hätten und ihm nacheinander folgen sollen. Das führt zu blutigen Streitigkeiten innerhalb der Dynastie, die über 20 Jahre andauern.



MACHTHABER DER KONBAUNG

Alaungpaya
(1714-1760)
1. König der Konbaung (1752-1760)


Naungdawgyi
2. König der Konbaung (1760-1763)


Hsinbyushin
(1736-1776)
3. König der Konbaung (1763-1776)


Singu Min
4. König der Konbaung (1776-1782)


Phaungkaza Maung Maung
(1763-1782)
5. König der Konbaung (1782)


Bodawpaya
(1745-1819)
6. König der Konbaung (1782-1819)