Muskogee (Creek) im 19. Jahrhundert

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Opothleyahola (porträtiert von Charles Bird King)
war ein bedeutender Häuptling des indianischen Volkes der Muskogee. Er war als brillanter Erzähler bekannt und fungierte als Sprecher des Rates der „Upper Creek“. Er kämpfte während der ersten beiden Seminolenkriege gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und schloss sich während des Amerikanischen Bürgerkrieges der Union an. Opothleyahola war auch unter seinem Spitznamen „Old Gouge“ bekannt. Er wurde um 1798 in Tuckabatchee, Alabama geboren und starb am 27. März 1863 bei Quenemo, Kansas.

MUSKOGEE ALS MITGLIEDER DER FÜNF ZIVILISIERTEN STÄMME (1820 BIS 1907)

Als Antwort auf das Massaker von Fort Mims senden Tennessee, Georgia und das Mississippi-Territorium vier starke Milizverbände tief in das Land der Muskogee. In der Unterzahl und schlecht bewaffnet kämpfen die Rotstöcke einen verzweifelten Kampf von ihren in der Wildnis errichteten Festungen aus. Am 18. November 1813 schliesst die Brigade John R. Coffees das Dorf Tallushatchee ein, tötet die Indianerkrieger „wie die Hunde“ und brennt dann alle Häuser nieder, wobei auch Frauen und Kinder den Tod finden. Insgesamt sterben fast 200 Indianer. Am 27. März 1814 bricht die Tennessee-Miliz unter General und späteren US-Präsidenten Andrew Jackson schliesslich den Widerstand der Rotstöcke in der Schlacht am Horseshoe Bend am Tallapoosa River.



MACHTHABER DER MUSKOGEE

William McIntosh
(1775-1825)
Häuptling der Muskogee


Menawa
Häuptling der Oberen Muskogee


Opothleyahola
(* um 1798, † 1863)
Häuptling der Muskogee