Montenegro im 18. Jahrhundert

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Petar I. (gemalt von einem unbekannten Künstler)
Petar I. Petrović-Njegoš war serbisch-orthodoxer Metropolit mit Sitz in Cetinje und ist ein Heiliger Thaumaturg. Er regierte als Fürstbischof zwischen 1784 und 1830 das damalige Montenegro, das in Stämmen organisiert war und von den Fürstbischöfen theokratisch verwaltet wurde. Wann er genau geboren wurde, ist nicht abschliessend geklärt. Am wahrscheinlichsten ist, dass er 1748 in Njeguši geboren wurde.

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


FÜRSTBISTUM MONTENEGRO (1516 BIS 1851)

Neben kraftvollen und einflussreichen Vladikas (Fürstbischöfe) – etwa dem Begründer der Bischofsdynastie Danilo I. (1697–1735) oder Petar I. (1782–1830), der das Herrschaftsgebiet erfolgreich gegen die Türken verteidigt und vergrössert – weist die Petrović-Dynastie auch schwache Gestalten auf, welche die Macht nur nominell innehaben und neben denen sich Usurpatoren wie der Abenteurer Stefan Mali etablieren, der sich als angeblicher russischer Zar Peter III. um 1770 für mehrere Jahre bis zu seiner Ermordung als faktischer Herrscher Montenegros geriert.



MACHTHABER IM FÜRSTBISTUM MONTENEGRO

Danilo I. Petrović-Njegoš
Fürstbischof von Montenegro (1697-1735)


Sava II. Petrović-Njegoš
Fürstbischof von Montenegro (1735-1782)


Vasilije III. Petrović-Njegoš
Fürstbischof von Montenegro (1750-1766)


Arsenije Plamenac
(† 1784)
Fürstbischof von Montenegro (1781-1784)


Petar I.
(+ 1830)
Fürstbischof von Montenegro (1784-1830)