Malta im 18. Jahrhundert

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Manuel Pinto de Fonseca (gemalt von einem unbekannten Künstler)
war vom 18. Januar 1741 bis zu seinem Tod (1773) der 68. Grossmeister des Malteserordens. Er wurde am 24. Mai 1681 in Lamego, Portugal geboren und starb am 23. Januar 1773 in Valletta, Malta.

Geschichte des 19. Jahrhunderts

Geschichte des 17. Jahrhunderts


MALTA UNTER DER HERRSCHAFT DES MALTESERORDENS (1530 BIS 1798)

MALTA UNTER DER HERRSCHAFT FRANKREICHS (1798 BIS 1800)

BRITISCHE KOLONIE MALTA (1800 BIS 1964)

Zur Mitte des 18. Jahrhunderts nimmt die militärische Gefahr, die vom Osmanischen Reich ausgegangen ist, stark ab und in der Folge liegen viele Schiffe des Malteserordens untätig im Grand Harbour vor Anker. Die finanzielle Situation der Ordensritter ist sehr prekär. Dies beruht zum einen darauf, dass der europäische Adel die Meinung vertritt, Malta benötige nicht länger Zuwendungen, und zum anderen darauf, dass der Malteserorden sich mit immer grösserem Prunk umgeben und dabei die Finanzkalkulationen vernachlässigt hat.



MACHTHABER DES MALTESERORDENS

Ramon Perellos y Roccaful
(1637-1720)
Grossmeister des Malteserordens (1697-1720)


Marc’Antonio Zondadari
(1658-1722)
Grossmeister des Malteserordens (1720-1722)


Antonio Manoel de Vilhena
(1663-1736)
Grossmeister des Malteserordens (1722-1736)


Ramon Despuig
(1670-1741)
Grossmeister des Malteserordens (1736-1741)


Manuel Pinto de Fonseca
(1681-1773)
Grossmeister des Malteserordens (1741-1773)


Francisco Ximenes de Texada
(1703-1775)
Grossmeister des Malteserordens (1773-1775)


Emmanuel de Rohan-Polduc
(1725-1797)
Grossmeister des Malteserordens (1775-1797)


Ferdinand von Hompesch zu Bolheim
(1744-1805)
Grossmeister des Malteserordens (1797-1799)


Paul I.
(1754-1801)
Grossmeister des Malteserordens (1799-1801)



MACHTHABER IN DER BRITISCHEN KOLONIE MALTA

Alexander Ball
(1757-1809)
Zivilkommissar von Malta (1799-1801)